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Ehrengast

Literatur im Nebel 2022
21. & 22. 10.

Vladimir Sorokin

Am 21. & 22. Oktober 2022 fand die 15. Ausgabe von Literatur im Nebel statt. Ehrengast war der russische, im Exil lebende Schriftsteller und Regimekritiker Vladimir Sorokin.

Pressestimmen:

Interview Vladimir Sorokin mit Hans Rauscher / Der Standard:

https://www.derstandard.at/sto...

Bericht in ORF Niederösterreich:

https://noe.orf.at/stories/317...

Bericht auf KURIER.at

https://kurier.at/kultur/autor...

Festival-Rezension von Ewald Baringer / NÖN:

https://www.noen.at/niederoest...


Über den Autor

Der 67-jährige russische Schriftsteller Vladimir Sorokin wurde in Bykovo bei Moskau geboren. Er gilt als der bedeutendste zeitgenössische Autor und Dramatiker Russlands und als scharfer Kritiker der politischen Eliten. Sorokin ist Vertreter des Moskauer Konzeptualismus und der russischen Postmoderne. Er war und ist heftigen Angriffen von regierungsnahen russischen politischen Organisationen ausgesetzt und lebt in Berlin.

Sorokin wurde unter anderem der Gorki-Preis (2010) und der Ordre des Arts et des Lettres (2005) verliehen, seine Romane wurden in über 20 Sprachen übersetzt.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Der Tag des Opritschniks“ und „Der Schneesturm“, jüngst erschien der Erzählband „Die rote Pyramide“ bei Kiepenheuer & Witsch (2022).
Sorokins Theaterstücke wurden unter anderem von Frank Castorf, Dimiter Gotscheff und Christian Stückl in Szene gesetzt.
Vladimir Sorokin verfasste zahlreiche Film-Drehbücher, unter anderem für den russischen Regisseur Ilja Chrischanowski: „4 / Vier“ und „Dau“.

Weil seine Bücher systemkritisch sind, ist Vladimir Sorokin eine Kultfigur in Russland. Auch in den neuen Erzählungen "Der Zuckerkreml" entwirft er ein düsteres Bild seines Landes.

Spiegel Online schreibt über Sorokin: „Wer das Subtile sucht, ist bei Sorokin definitiv an der falschen Adresse. Derb geht es bei ihm zu, brutal, ordinär. Der Fundus, aus dem er sich dabei bedient, ist gigantisch: Das gesamte Weltreich Russland steht ihm zur Verfügung, inklusive sämtlicher darüber verbreiteter Klischees. Folklore, Literaturgeschichte, Traditionen und politische Diskurslinien - ab in den sorokinschen Absurditätsmixer, hinzu eine Prise surrealer Zukunftsvisionen, und fertig ist der ganze Spaß. Aber ist es nur Spaß? Natürlich nicht, denn wie hinter jeder Satire steckt auch in Sorokins Texten eine tiefere Wahrheit, ist der Spaßmacher und Hofnarr in Wirklichkeit der traurigste und ernsthafteste Mensch am Hofe.“ Daniel-Dylan Böhmer, SPIEGEL Online


#SkipPutin - Zur Erklärung

Foto: Verlag Kiepenheuer & Witsch

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